Die Nordinsel kreuz und quer

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Nachdem ich mich schweren Herzens von meiner Reisecrew in Christchurch trennen musste, habe ich mich mit Stray weiter auf den Weg Richtung Nordinsel gemacht. Dafür mussten wir noch einmal in Kaikoura übernachten und sind dann am nächsten Tag von Picton mit der Fähre nach Wellington. Die Fährüberfahrt war der Horror! Normalerweise zählt diese Fährfahrt zu einer der schönsten der Welt, aber bitte doch nicht, wenn Caro fährt. Da gibt es natürlich ordentlich Seegang, Wind und Regen, sodass selbst unser gestandener Busfahrer seekrank wurde.

1. Stopp Wellington

Wellington

Wellington ist eine wunderschöne Stadt. Das einzige Manko in Wellington ist der ständige Wind, der einem um die Nase weht. Nicht umsonst wird Wellington auch windy Wellington genannt. ;-) Natürlich habe ich sämtliche Touri-Attraktionen unternommen. Dazu zählen selbstverständlich eine Fahrt mit der Cable Car, ein Besuch im Te Papa Tongarewa Museum, das Hochkraxeln auf den Mount Victoria und Shopping auf der Cuba Street. Ich als Berliner finde es nur irgendwie ulkig, wie die Cuba Street in Reiseführern “verkauft” wird, nämlich als Hipster Hotspot, wo man viele schräge Vögel treffen kann. Na ja, wenn man einmal an einem normalen Werktag in Mitte oder Kreuzberg unterwegs war, sieht man wohl mehr Hipster und schräge Vögel zusammen als man in der Cuba Street in einem Jahr sieht. :-)

2. Stopp Rotorua und Taupo

Aufgrund meiner wahnsinnig schlechten Reiseplanung und aufgrund eines Hostelwechsel, weil mein erstes total ranzig war, konnte ich leider die Hauptattraktionen wie das Thermal Wonderland mit den Geysiren sowie den Tongario Crossing nicht machen. :-(

Entschädigt wurde ich aber mit den Craters of the Moon und den Huka Falls. Die Craters of the Moon sind eine Mondlandschaft mit geothermaler Aktivität, was heißt, dass es überall nur so brodelt und kocht.

Craters of the Moon 2 Ansicht

Craters of the Moon

 

Craters of the Moon

Craters of the Moon

Craters of the Moon 1

Die Huka Falls sind eine Kaskade von Wasserfällen des Waikatoflusses. Der Waikato ist der längste Fluss Neuseelands und beginnt im Lake Taupo. Normalerweise hat er eine Breite von 100 Metern, allerdings muss das Wasser kurz vor den Huka Falls durch eine enge Schlucht fließen, wodurch sich ein enormer Druck aufbaut. Über 220.000 Liter fließen dann mit voller Wucht pro Sekunde den Wasserfall runter.

Huka Falls Grobansicht

Huka Falls

Huka Falls

Die Schlucht vor den Huka Falls

3. Stopp Paihia

Nach drei Nächten in Taupo und Rotorua habe ich mich wieder mit dem Nakedbus in Richtung Norden aufgemacht. Die Fahrt hat ewig gedauert, doch irgendwann habe ich es auch geschafft und bin um 21 Uhr in Paihia angekommen. Leider war die Rezeption bereits geschlossen, obwohl ich einen late Check In vereinbart hatte. Deshalb hatte mich einfach meine Zimmergenossin “eingecheckt”, weil in ihrem Zimmer noch ein Bett frei war. :-) Letztendlich konnte ich die Besitzerin aber nächsten Tag ausfindig machen und die Sache regeln. Sie meinte, sie hätte mich mit einem chinesischen Mädchen verwechselt, was um 20.30 Uhr eingecheckt sei und somit mich einfach vergessen. Aha…;-)

Von Paihia aus hatte ich einen Tagesausflug nach Cape Reinga unternommen. Cape Reinga ist der Ort, an dem die Tasmansee und der Pazifik zusammenfließen und er besitzt außerdem für die Maori eine besonders spiritueller Bedeutung. Markiert von einem alten Pohutukawa-Baum liegt dort der “Reinga”, der Ort der “Überfahrt”, von dem aus laut Maori-Legenden die Seelen der Verstorbenen auf ihre letzte Reise zu dem Heimatland ihrer Ahnen (Hawaiiki) starten. Der Baum ist vermutlich 800 Jahre alt und soll noch nie geblüht haben.

Cape Reinga 1

Cape Reinga

Cape Reinga 2

Cape Reinga 3

Cape Reinga mit ganz rechts unten dem Pohutukawa-Baum

Cape Reinga 4

In der Tagestour inbegriffen war natürlich auch Sandbording und eine Fahrt am 90 Mile Beach. Der 90 Mile Beach erstreckt sich von Ahipara bis Scott Point und ist ein fantastischer, endlos langer Sandstrand. Der 90 Mile Beach ist aber in Wahrheit gar nicht 90 Meilen lang, sondern nur 88 km und er ist in Neuseeland als Highway kategorisiert, auf dem ein Speedlimit von 100 km/h herrscht.

90 Mile Beach Highway

90 Mile Beach Highway 

90 Mile Beach und unser saucooles Gefährt ;-)

90 Mile Beach und unser saucooles Gefährt ;-)

Den nächsten Tag hatte ich mich dann auch schon wieder auf dem Weg zu meiner letzten Station Auckland gemacht, wo ich mich auch aktuell noch befinde. Ich lass bald wieder von mir hören, dann aber wohl erst wieder aus London. :-)

 

Die Nordinsel kreuz und quer
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my-travel-blog.de/

Hi, mein Name ist Caro. Ein Blogger-Rookie mit Reiseerfahrung und latenten Fernweh. Mein nächster großer Trip geht für zehn Wochen nach Malaysia, Singapur und Neuseeland. Ich lasse euch hier an meinen Erlebnissen teilhaben.

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